10 Tipps für einen gelungenen Sommer-Tag in Weimar

Wer Weimar entdecken will, der sucht sich eins der gut 30 Museen aus um deutsche Klassik, internationales Bauhaus oder europäische Musikepochen kennenzulernen. Doch wir müssen ehrlich sein: Sie werden es nicht schaffen, alle Sehenswürdigkeiten bei einem Aufenthalt zu entdecken. Durch die Vielzahl historischer Persönlichkeiten, märchenhafter Parkanlagen und intimer Plätze ist Weimar die Stadt der Wiederkehrer und Wiederholungstäter. Wo fängt man also an? Wir helfen mit einigen Tipps, um in Rekordzeit in vollen Kulturgenuss zu gelangen.

Für Kulturentdecker: Freier Eintritt in Museen, freie Busfahrten, zahlreiche Vergünstigungen. 48 Stunden lang mit der weimar card.


  Ganz Weimar in 2 Stunden? Möglich - mit einer Stadtführung der Tourist Information Weimar. Gratis mit der weimar card, mehrmals täglich buchbar.


In den historischen Häusern stehen die Tore meist ohne Wartezeiten offen. Eine Ausnahme gibt es - die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Der Zutritt ist aus konservatorischen Gründen mit Ticket limitiert.


Die Geräuschkulisse am Herderplatz wird bestimmt vom Klappern der Pferdehufe auf historischem Pflaster, dem Läuten der Kirchenglocken und lautem Lachen, denn: Dort kann jeder einmal ins Glück springen, mit einer kleinen Überraschungs-Fontäne.
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Urige und leckere Appetithappen am Wegesrand: jede Parkanlage bietet eigene Köstlichkeiten. Tiefurt hat ein Backstübchen, Ettersburg eine herzogliche Tafel, das Kirms-Krackow-Haus französische Patisserie. Und fast überall gibt es typisch thüringischen Blechkuchen.

Korrespondierende Farbspiele: Schloss Belvederes Hofstaat umfasst tausende Pflanzen. Ein Muss für Liebhaber von fürstlichen Sommerresidenzen.


Prunkvolle Grabanlagen und eine russische Kapelle zwischen schattigen Lindenalleen: Auf dem Historischen Friedhof befindet sich die Begräbnisstätte der Fürstenfamilie, neben den Sarkophagen Goethes und Schillers.


Mitten im Herzen der Stadt lädt Weimars ältestes bestehendes Kaffeehaus zu einer Pause unter Palmen ein. Schon Marlene Dietrich verbrachte im Café Residenz ihre Pausen während des Studiums an der Musikhochschule.


Kleine, feine Läden haben die Altstadt erobert und sorgen so für ein einzigartiges Angebot. Der Einkaufsbummel ist ein Erlebnis, denn Mode, Schuck oder Kunsthandwerk: Alles ist liebevoll ausgewählt, fair eingekauft oder nachhaltig produziert.


Viele Orte bieten einen wunderbaren Weitblick über die Stadt. Dazu zählt die Aussicht vom Goethe-Schiller-Archiv oder ein Besuch auf dem Kirchturm der Jakobskirche. Weniger sportlich aber mindestens genau so beeindruckend ist eine Fahrt mit dem City Skyliner.


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