Carl Alexanders Italienreisen und sein Verständnis von Kunstpflege

Vortrag PD Dr. Angelika Pöthe anlässlich des 200. Geburtstages von Großherzog Carl Alexander

3. Juli, 17 Uhr
Stadtschloss Weimar, Kaminzimmer im Südflügel
Eintritt frei

Bereits als 16jähriger reist Carl Alexander das erste Mal nach Italien und begeistert sich für die reichen Kunstschätze und die faszinierende Natur des Landes. Er hat stets auch einen wachen Blick für die sozialen Umstände, die er im Verkehr besonders mit Adligen, Politikern, Künstlern und Geistlichen studiert. Beinahe jedes Jahr dann weilt der Großherzog in Rom, Venedig, Genua, Verona und Florenz; die Weimarer spotten schon über seine Freude, seine Kenntnisse über Orte, Bilder und Skulpturen anderen Reisenden zu vermitteln. Der Vortrag wird einige Stationen der durchaus auf Goethes Spuren unternommenen Italienreisen Carl Alexanders untersuchen und insbesondere seine Renaissanceliebe beleuchten, die ebenso wie die Debatten mit diversen Intellektuellen seine Kunstauffassung bestimmt. Diese wiederum prägt sein verdienstvolles wie spannungsreiches Mäzenatentum.