Die Affinität zwischen dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und Japan

Vortrag von Prof. Dr. Aeka Ishihara (Tokio) anlässlich des 200. Geburtstages von Großherzog Carl Alexander

30. August, 18 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv Weimar
Eintritt frei

Philipp Franz von Siebold (1796–1866), der wegen des Besitzes geheimer Karten der Spionage bezichtigt und 1830 aus Japan ausgewiesen worden war, publizierte 1836 das monumentale Werk Nippon. Obwohl die meisten seiner Karten erst nach 1851 veröffentlicht wurden, erschien bereits 1840 eine Karte vom Japanischen Reiche. In Weimar befinden sich sogar zwei Exemplare dieses seltenen Stücks. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Affinität des Großherzogtums zu Japan, die sich bis zu Carl August zurückverfolgen lässt. Carl Alexander bemühte sich auch finanziell, durch Unterstützung von japanischen Stipendiaten, und auf diplomatischem Parkett um den Austausch der Kulturen.