Sehnsucht nach dem Süden. Der Weimarer Landschaftsmaler Friedrich Albert Schmidt (1846-1916)

bis 9. September 2018
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Kunsthalle Harry Graf Kessler Weimar

Kuratorenführungen:
Samstag, 14. Juli, 15 Uhr
Samstag, 8. September, 11 Uhr

Der ursprünglich aus dem Elsass stammende Landschaftsmaler Friedrich Albert Schmidt (1846–1916) folgte 1885 dem Ruf von Großherzog Carl Alexander nach Weimar. Von Eugène Lavieille und Arnold Böcklin künstlerisch beeinflusst, verbrachte Schmidt als hoch geachteter Künstler dreißig schaffensreiche Jahre in Weimar und erhielt 1905 die Ehrenprofessur. Schmidt malte mit Vorliebe im Park an der Ilm und vor den Toren der Stadt. Seine Palette und Motive sind unverkennbar der Weimarer Malerschule verpflichtet. Als freischaffender Künstler zog es Schmidt regelmäßig nach Italien, wo er mediterrane Küstenlandschaften und stimmungsvolle Meeresimpressionen einfing. Diese tiefe Sehnsucht nach dem Süden verband ihn in hohem Maße mit Großherzog Carl Alexander.

Eine Ausstellung als Kooperation zwischen Stadt Weimar, Stadtmuseum Weimar, Klassik Stiftung Weimar, Weimarer Kunstgesellschaft von Cranach bis Rohlfs e. V. und dem Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Weimar im Bertuchhaus e. V.

Kuratorin: Dr. Antje Neumann