Wege aus dem Bauhaus

Gerhard Marcks und sein Freundeskreis

17. August bis 5. November 2017
Neues Museum Weimar

Öffnungszeiten: Dienstag bis Mittwoch, Freitag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 12 - 20 Uhr

Der Bildhauer Gerhard Marcks (1889–1981) gehörte nicht nur zu den ersten Lehrern am neu gegründeten Bauhaus, er vertrat auch wie kaum ein zweiter Künstler die ursprüngliche Idee einer Erneuerung aller Künste durch das Handwerk. Ab 1919 entstand am Bauhaus ein Netzwerk treuer Mitstreiter, die die damit verbundenen künstlerischen Konzepte über Schulen, Gemeinschaften und Freundeskreise bis weit über Europa hinaus tradierten. Erstmals widmet sich eine Ausstellung diesem einzigartigen Künstlerkreis und wirft damit einen neuen und überraschenden Blick auf ein Bauhaus jenseits von Industrie und Typisierung.

Charakteristisch für Marcks und seine Schüler, wie zum Beispiel die Keramikerin Marguerite Wildenhain (1896–1985), den Silberschmied Wolfgang Tümpel (1903–1978) oder den Maler Johannes Driesch (1901–1930), ist das Festhalten an einem traditionellen handwerklichen Ethos. Wie über 150 Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde, Keramiken und Metallarbeiten aus der Zeit um 1919 bis in die Gegenwart zeigen werden, bleib diese Herangehensweise für alle beteiligten Personen der Ausgangspunkt ihres künstlerischen Selbstverständnisses.

»Wege aus dem Bauhaus. Gerhard Marcks und sein Freundeskreis« ist die Auftaktausstellung der Klassik Stiftung Weimar zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses im Jahr 2019.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Klassik Stiftung Weimar, des Gerhard-Marcks-Hauses in Bremen und dem Projekt »Bewegte Netze« der Deutschen Forschungsgemeinschaft.